Vom 28. bis 31. Mai 2026 nimmt die Whitecliffe University of Applied Sciences an der Berlin Design Week 2026 teil und öffnet ihren Berliner Campus am Salzufer 6 für Besucher, Designfachleute, Studierende und die breite Öffentlichkeit.
Im Rahmen des diesjährigen Programms präsentiert die Hochschule drei Projekte, die Architektur, Kommunikationsdesign, Grafikdesign, Innenarchitektur, Forschung, Materialexperimente und studentisches spekulatives Denken miteinander verbinden.
Die Ausstellungen und Installationen zeigen, wie Design die Gegenwart hinterfragen, alternative Zukunftsszenarien entwerfen und komplexe Ideen durch Raum, Objekte, Systeme und Interaktion sichtbar machen kann.
Veranstaltungsdetails
Veranstaltung: Berlin Design Week 2026 an der Whitecliffe University of Applied Sciences
Termine: 28.–31. Mai 2026
Ort: Whitecliffe University of Applied Sciences, Salzufer 6, 10587 Berlin
Öffnungszeiten:
Donnerstag, 28. Mai: 12:00–23:00
Uhr Freitag, 29. Mai: 12:00–20:00
Uhr Samstag, 30. Mai: 12:00–20:00
Uhr Sonntag, 31. Mai: 12:00–20:00 Uhr
Während der Berlin Design Week können Besucher auf dem Whitecliffe-Campus drei Projekte erleben:
Jedes Projekt beleuchtet eine andere Rolle des Designs: als Werkzeug, um Zukunftsvisionen zu entwerfen, Wahrnehmung zu gestalten und durch Spiel und Materialexperimente sinnvolle Kommunikation zu schaffen.
2051 (Alles ist ziemlich gut gelaufen) lädt die Besucher in spekulative Zukunftsszenarien ein, in denen die prägenden Krisen des frühen 21. Jahrhunderts – ökologischer Kollaps, soziale Fragmentierung und politische Polarisierung – zu fernen Erinnerungen geworden sind.
Die von Studierenden des Interdisciplinary Design Project entwickelte Ausstellung nutzt das Backcasting: eine Methode, die von einer gewünschten Zukunft ausgeht und rückwärts arbeitet, um die Schritte zu identifizieren, die diese möglich machen könnten.
Die Studierenden präsentieren fünf spekulative Visionen, die an konkreten Orten in ganz Berlin verankert sind. Dazu gehören Ideen zur Umgestaltung der städtischen Infrastruktur, zur Neukonzeption von Stadien als demokratische Räume, zur Entwicklung neuer Kulturmodelle rund um das Wasser, zur Rückeroberung der A100 und zur Bewahrung des kollektiven Gedächtnisses nach einer zukünftigen Überschwemmung in Berlin.
Anstatt die Zukunft ausschließlich als Krisenraum zu betrachten, versteht die Ausstellung Hoffnung als eine Form politischer Handlungsfähigkeit. Sie fragt, was geschehen könnte, wenn Design nicht nur dazu genutzt würde, auf Probleme zu reagieren, sondern auch, um sich bessere Systeme der Fürsorge, der Solidarität und des städtischen Lebens vorzustellen.
„Whitecliffe in Perspective“ ist eine Fassadeninstallation, die von Prof. Javier Martín und Daniel Martín geschaffen wurde.
Das Werk besteht aus einem fragmentierten dreidimensionalen System, das über die Fassade des Universitätscampus am Salzufer 6 verteilt ist. Die Installation ist nur von einem bestimmten Blickwinkel aus vollständig erkennbar und nutzt anamorphotische Prinzipien, um Wahrnehmung, Orientierung und räumliche Kommunikation zu erforschen.
Das Projekt verbindet digitale Modellierung, Materialexperimente und Prototypenbau im Maßstab 1:1. Es fungiert sowohl als öffentlich zugängliche Installation als auch als Forschungsprototyp, der untersucht, wie räumliche Systeme Wahrnehmung und Kognition beeinflussen.
Durch die Anbringung des Werks direkt an der Campusfassade verbindet das Projekt das Universitätsgebäude mit der Stadt und lädt Besucher dazu ein, den Ort aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
„Let the Play Begin – Kommunikationsdesign in Spielen“ ist eine Zusammenarbeit zwischen der Whitecliffe University of Applied Sciences und dem türkischen Spielzeughersteller Play-Toys.
Während des gesamten Semesters setzten sich internationale Grafikdesign-Studierende mit Spielzeug und Spielen als Formen der visuellen Kommunikation auseinander. Das Projekt befasste sich mit der Frage, wie junge Designer Spielkonzepte nutzen können, um Werte, gesellschaftliche Themen, Emotionen und Regeln gegenüber zukünftigen Generationen zu vermitteln.
Die Studierenden arbeiteten mit einer Vielzahl von Techniken, darunter:
Die daraus entstandenen Spiel- und Verpackungsprototypen behandeln Themen wie Emotionsregulation, Angst vor der Dunkelheit, das Verständnis der Natur, Klimawandel, Körperdysmorphie und Frauenrechte.
Die Ausstellung zeigt, wie Kommunikationsdesign über Bildschirme und gedruckte Formate hinaus zu physischen, spielerischen und interaktiven Erlebnissen werden kann.
Design als Forschung, Reflexion und öffentliches Engagement
Die Teilnahme von Whitecliffe an der Berlin Design Week spiegelt den anwendungsorientierten und interdisziplinären Ansatz der Hochschule in der Designausbildung wider.
In allen drei Projekten setzen sich Studierende und Professoren durch kreatives Experimentieren mit Fragen aus der Praxis auseinander. Die Arbeiten verbinden akademische Forschung mit öffentlicher Präsentation und ermöglichen es den Besuchern zu erleben, wie Design Thinking durch Objekte, Installationen, Prototypen und räumliche Interventionen Gestalt annehmen kann.
Der Campus wird mehr als nur ein Ausstellungsort. Er wird zu einem Ort, an dem Design in direkter Verbindung zur Stadt erprobt, diskutiert und erlebt wird.
Besuchen Sie Whitecliffe während der Berlin Design Week
Besucher sind herzlich eingeladen, die Ausstellungen und Installationen an der Whitecliffe University of Applied Sciences während der Berlin Design Week 2026 zu erkunden.
Ganz gleich, ob Sie sich für Architektur, Grafikdesign, Kommunikationsdesign, Innenarchitektur, spekulative Zukunftsvisionen oder kreative Bildung interessieren – das Programm bietet Ihnen die Gelegenheit, die Arbeiten der Studierenden und Professoren von Whitecliffe in einem offenen, öffentlichen Rahmen zu erleben.
Besuchen Sie uns vom 28. bis 31. Mai 2026 am Salzufer 6.
Der Eintritt ist frei.