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Wenn Autonomie nicht ausreicht: Plattformarbeit, Technostress und das Wohlbefinden der Beschäftigten

Business Administration

Autonomie sollte Plattformarbeiter vor Erschöpfung schützen, doch für diejenigen, deren Einkommen von der Plattformarbeit abhängt, ist dies nicht der Fall.

Dies ist eine der herausragenden Erkenntnisse einer aktuellen Studie von Prof. Koç und Prof. Hynes, die in „Digital Business“ veröffentlicht wurde. Heute verdienen bis zu 435 Millionen Menschen ihr Einkommen über digitale Arbeitsplattformen (DLPs) wie Upwork, Fiverr und Uber. Obwohl diese Plattformen oft Flexibilität und Autonomie versprechen, leiden viele Plattformarbeiter unter einem verminderten Wohlbefinden.

Die Studie bestätigt, dass Autonomie und die Kontrolle über eigene Grenzen Technostress und Erschöpfung verringern können, während digitale Überwachung und hohe Arbeitsanforderungen diese verstärken. Für Arbeitnehmer, die auf Plattformarbeit als Einkommensquelle angewiesen sind, wird die Freiheit bei der Auswahl von Aufgaben jedoch psychologisch durch den Druck, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, aufgewogen.

Die Autoren stellen zudem vier Gestaltungsprinzipien für DLPs vor, zusammen mit politischen Empfehlungen im Kontext der EU-Richtlinie 2024/2831 zu den Arbeitsbedingungen bei der Plattformarbeit.

Die vollständige Studie finden Sie hier: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666954426000098?via%3Dihub#coi0005

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