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Alumni

Amara Goodwin ist die erste Absolventin, die eine Lehrtätigkeit an der Berlin International aufgenommen hat, wo sie nun als Programmleiterin für den Masterstudiengang „Innenarchitektur/Innenausstattung“ sowie den Masterstudiengang „Innenausstattung“ tätig ist. Mit ihrem umfassenden akademischen Hintergrund, der drei Bachelor- und einen Master-Abschluss umfasst, ist Amaras Weg von der Studentin zur Dozentin an der Bl sowohl inspirierend als auch einzigartig. Ihre tiefe Leidenschaft für Forschung und Lehre, kombiniert mit ihrer umfangreichen praktischen Erfahrung, hat es ihr ermöglicht, wesentliche Beiträge zum Lehrplan und zur Studienerfahrung der Hochschule zu leisten. Amara’s Geschichte ist ein Beweis für die Kraft des kontinuierlichen Lernens und die Bedeutung, seiner Leidenschaft zu folgen.

Amara Goodwin

Architecture

B.A. Interior Design

Graduation Year: 2017

Wie gelang dir der Übergang von der Studentin an der Berlin International zur ersten Absolventin, die an der BI unterrichtet?

Mein Weg von der Studentin zur Dozentin an der Berlin International war sowohl unerwartet als auch erfüllend. Zunächst weckte mein vielfältiger akademischer Hintergrund in Kunstgeschichte und Bildender Kunst mein Interesse an Architektur und Design. Ich entwickelte eine tiefe Leidenschaft für die Forschung. So kam es, dass ich ganz spontan an der BI (damals BAU International University) zu studieren begann, mit dem Ziel, einen Bachelor-Abschluss in Innenarchitektur zu erwerben.

Nach einigen Jahren im Berufsleben begann ich, das akademische Umfeld und den Reiz der Forschung zu vermissen, was mich dazu veranlasste, einen Master-Abschluss anzustreben. Mich wieder ganz der Forschung zu widmen, war unglaublich erfüllend. Etwa zu dieser Zeit bot sich mir die Gelegenheit, an der BI zu unterrichten.

Meine Erfahrung als Leistungssportlerin und Trainerin hatte mir gezeigt, wie bereichernd Mentoring sein kann, was sich nahtlos auf die Lehre übertragen ließ. So kann ich meine Leidenschaft und mein Wissen mit Studierenden teilen, die ähnliche Interessen haben – eine erfüllende Art, meine Zeit zu verbringen. Das familiäre und dynamische Umfeld an der BI, in dem Veränderungen schnell umgesetzt werden können, macht sie zu einem einzigartigen Arbeitsplatz.

Was empfinden Sie als besonders bereichernd an der Lehrtätigkeit an der Berlin International?

Am bereicherndsten ist es, einen direkten Einblick in die Denkweise der Studierenden zu unserem Fachgebiet zu erhalten und zu sehen, wie sich ihre Ideen entwickeln.

Es ist äußerst befriedigend, ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre akademischen und beruflichen Ziele vertiefen können, sei es im Design oder in der Forschung. Ich genieße es, Ideen zu diskutieren und den Studierenden dabei zu helfen, ihre eigenen zu entwickeln – das ist das Tollste am Lehren.

Zudem ist es unglaublich erfüllend, die individuellen Bedürfnisse der Studierenden zu verstehen und zu unterstützen. Da ich selbst einmal eine anspruchsvolle Studierende war, weiß ich, wie wichtig es ist, Aufgaben und Richtlinien an unterschiedliche Lernstile anzupassen.

Inwiefern haben Ihr akademischer Hintergrund und Ihre praktische Erfahrung Ihre Lehrphilosophie und Ihren Ansatz bei der Lehrplanentwicklung geprägt?

Meine lange Zeit als Studentin hat meine Lehrphilosophie stark beeinflusst. Ich verbinde theoretisches Wissen, praktische Erfahrung und Forschungsinteressen, um einen ganzheitlichen Lehransatz zu schaffen. Diese Integration hilft mir, die Herausforderungen anzugehen, denen Studierende gegenüberstehen, und vermittelt einen ganzheitlichen Blick auf das Fachgebiet.

Meine aktuelle Forschung konzentriert sich auf die Vermittlung der Darstellung von Innenräumen jenseits traditioneller architektonischer Werkzeuge. Unser Fachgebiet blickt auf eine reiche Geschichte zurück, in der Architektur, Dekoration und Wohnräume miteinander verflochten sind. Diese interdisziplinäre Grundlage ist faszinierend, wird jedoch oft ausschließlich durch architektonische Werkzeuge vermittelt. Ich erforsche Wege, Konzepte zu entwickeln, Ideen zu kommunizieren und Entwürfe aus einem breiteren Verständnis von Innenräumen heraus darzustellen.

Indem ich mit diesen Methoden experimentiere und ihre Auswirkungen auf die Studierenden beobachte, möchte ich einen fundierteren und sinnvolleren Entwurfsprozess schaffen. Mit dem Hinweis darauf, dass jede Entwurfsentscheidung einen Ankerpunkt benötigt, helfe ich den Studierenden dabei, Parameter für fundierte Entscheidungen zu entwickeln.

Dieser forschungsorientierte Ansatz bereichert meine Lehre und hilft den Studierenden, theoretisches Wissen auf ihre berufliche Laufbahn und ihre Praxis anzuwenden.

TIPPS

Bleibt neugierig und geht euren Interessen aktiv nach. Wenn ihr Spaß am Studieren, Forschen und Lernen habt, zögert nicht, euch weiterzubilden – auch wenn es auf den ersten Blick nichts mit eurem Fachgebiet zu tun hat. Erweitert kontinuierlich euer Wissen und eure akademischen Fähigkeiten. Unerwartete Chancen ergeben sich oft aus vielfältigen Erfahrungen.

Wenn du eine Leidenschaft für Lehre und Forschung hast, wende dich an Institutionen und knüpfe Kontakte zu Gleichgesinnten. Behalte deine Leidenschaft für die Forschung bei, auch als Nebenprojekt.

Der Austausch mit anderen, die deine Interessen teilen, kann dir viele Türen öffnen. Ich ermutige BI-Absolventen, die sich für Forschung interessieren, sich bei mir zu melden.

Ich diskutiere sehr gerne über Forschungsthemen und nehme mir immer gerne Zeit für solche Gespräche.

Bleibt aufgeschlossen und proaktiv, und lasst euch von eurer Leidenschaft leiten.

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